§ 20 Rechnungsprüfer
1. Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt.
    Eine Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung -
    angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
2. Den Rechnungsprüfern obliegen die laufende Geschäftskontrolle und die Prüfung der Finanzgebarung
    des Vereines im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung
    der Mittel. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten. Auf ungewöhnliche
    Ausgaben oder Einnahmen,  und vor allem auf Insich-Geschäfte, ist besonders einzugehen.
3. Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die
    Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 15, § 16 und § 17
    sinngemäß. 

§ 21 Schiedsgericht
1. Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten wird ein vereinsinternes
    Schiedsgericht berufen. Es ist eine "Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetzes in der geltenden
    Fassung und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.
2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ausübenden oder Ehrenmitgliedern des Vereines zusammen. Es wird
    derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter namhaft macht.
    Über Aufforderung durch den Vorstand binnen 7 Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen
    seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von
    7 Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ausübendes
    oder Ehrenmitglied des Vereines zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet
    unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichtes dürfen keinem Organ außer der
    Generalversammlung angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
3. Macht ein Mitglied, welches vom Vorstand hiezu aufgefordert wurde, innerhalb der Frist keinen Schiedsrichter
    namhaft, kann der Vorstand für dieses Mitglied einen Schiedsrichter bestellen. Handelt es sich um eine Streitigkeit
    zwischen einem Mitglied und dem Vorstand, wird die Ersatzbenennung durch die Rechnungsprüfer vorgenommen.
4. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller seiner
    Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen.
    Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.  

§ 22 Freiwillige Auflösung
Die Auflösung des Vereines kann nur in einer eigens dafür mittels eingeschriebenem Brief einberufenen
Generalversammlung unter Zustimmung von mindestens zwei Drittel aller ausübenden Mitglieder mit Stimmrecht
beschlossen werden. Ist die Auflösung beschlossen, so bestimmt die Generalversammlung die Art der Liquidierung
und die Liquidatoren. Das nach der Liquidierung und Tilgung aller Verbindlichkeiten vorhandene Vermögen des
Vereines darf nur für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO, insbesondere für
Organisationen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgen, verwendet werden.   

§ 23 ÖSV
Der Union-Yacht-Club Mondsee unterwirft sich der jeweiligen Satzung des Österreichischen Segelverbandes (ÖSV)
und anerkennt, dass Strafen (Verweis, Sperre, Suspendierung und Ausschließung) die vom ÖSV verhängt werden,
durchzuführen sind. 

§ 24 Bekanntmachungen
Rechtsgültige Bekanntmachungen erfolgen, sofern in den Statuten nicht anderes bestimmt ist, durch Rundschreiben
per Post, Fax oder E-Mail an die Mitglieder. Nach ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Mitgliedes kann
dieses rechtsgültige Bekanntmachungen - mit Ausnahme solcher gemäß § 22 - ausschließlich per E-Mail erhalten.

§ 25 Geschäftsordnung
Durch eine Geschäftsordnung, die sich im Rahmen dieser Statuten halten muss und von der Generalversammlung
mit 2/3 Mehrheit zu beschließen ist, können noch genaue Bestimmungen zu diesen Statuten getroffen werden.
Die Geschäftsordnung ist mit den Statuten den Mitgliedern bei Aufnahme auszufolgen.    

§ 26 Sprachliche Gleichbehandlung
Soweit in diesen Statuten personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich
auf Personen weiblichen und männlichen Geschlechts in gleicher Weise. 

Beschlossen in der ordentlichen Generalversammlung am 14.08.2006.  

Mondsee, 2006 08 14         

 

Bayrhammer Anton e.h.                                                Wolfgang Reindl e.h.
Obmann                                                                      Schriftführer