§ 15 Vereinsorgane
        Die Organe des Vereines sind:
        a) Die Generalversammlung
        b) Der Vorstand
        c) Die Rechnungsprüfer
        d) Das Schiedsgericht  

Die Generalversammlung

§ 16
1. Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes in der gültigen Fassung.
2. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.
3. Außerordentliche Generalversammlungen können vom Vorstand in dringenden Fällen und müssen
    von ihm dann einberufen werden, wenn es eine Generalversammlung oder mindestens 1/10 aller
    stimmberechtigten Mitglieder oder die Rechnungsprüfer verlangen.
4. Die Einladung mit Zeitpunkt und Tagesordnung einer ordentlichen Generalversammlung hat mindestens
    3 Wochen vorher, einer außerordentlichen Generalversammlung mindestens 10 Tage vorher an alle ausübenden
    Mitglieder mit Stimmrecht und Ehrenmitglieder per Rundschreiben zu erfolgen. Das Protokoll der vorhergehenden
    Generalversammlung ist 14 Tage vor der neuen Generalversammlung zur Einsicht für alle stimmberechtigten
    Mitglieder bereitzuhalten.
5. Anträge, deren Gegenstand nicht auf der Tagesordnung steht, müssen bei ordentlichen Generalversammlungen
    mindestens 8 Tage, bei außerordentlichen mindestens 4 Tage vorher schriftlich beim Vorstand     eingebracht
    werden. Später einlangende Anträge können nur dann in die Verhandlung aufgenommen werden, wenn die
    Tagesordnung einen Punkt für verschiedene Anträge (Allfälliges) enthält und mindestens 2/3 der anwesenden
    Stimmen dafür sind, dass der Antrag zur Besprechung und Abstimmung zugelassen wird. Ausgenommen
    ist ein Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung, der stets zur Beratung und
    Abstimmung kommen muss. Anträge, deren Annahme einer qualifizierten Mehrheit bedarf, dürfen nur zur
    Verhandlung kommen, wenn sie auf der Tagesordnung stehen.
6. Die Generalversammlung beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit, wenn kein anderes Stimmverhältnis
    durch die Statuten oder die Geschäftsordnung vorgeschrieben ist. Bei Stimmengleichheit gilt die Stimme des
    Vorsitzenden als entscheidend.
7. Zur Beschlussfähigkeit muss mindestens ein Drittel aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein oder
    durch Vollmacht vertreten sein, doch kann ein Mitglied außer der eigenen nicht mehr als eine Stimme
    vertreten. Bei Ausschließung von Mitgliedern ist eine Vertretung nicht zulässig.
8. Bei Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von 14 Tagen, jedoch nicht früher als nach einer halben Stunde
    eine neue Generalversammlung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden
    beschlussfähig ist. Der Zeitpunkt der zweiten Generalversammlung kann schon gleichzeitig in der Ausschreibung
   der ersten festgesetzt werden.
9. Sind der Obmann oder sein Stellvertreter aus welchen Gründen auch immer daran gehindert den Vorsitz der
    Generalversammlung zu führen, so übernimmt diese Aufgabe das an Jahren  älteste zugehörige anwesende
    Ehrenmitglied, bzw. wenn ein solches nicht anwesend ist, das an Jahren älteste ausübende Mitglied. 

§ 17 

Der Generalversammlung ist insbesondere vorbehalten:
      a) das Protokoll der letzten Generalversammlung nach Verlesung zu genehmigen;
      b) den Jahresbericht des Obmannes und der Ämterführer entgegenzunehmen;
      c) den Rechenschaftsbericht und den Rechnungsabschluss unter Einbindung der 
          Rechnungsprüfer entgegenzunehmen und zu genehmigen;
      d) Beschlussfassung über den Voranschlag sofern er die Einnahmen des Vorjahres übersteigt;
      e) Entlastung des Vorstandes;
      f) Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und von
         2  Rechnungsprüfern;
     g) Ehrenmitglieder zu ernennen, ausübende Mitglieder mit Stimmrecht aufzunehmen und Mitglieder
         auszuschließen;
     h) die Voranschläge zu genehmigen, sowie den Aufnahmebeitrag für ausübende Mitglieder mit Stimmrecht
         und die Mitgliedsbeiträge für ausübende Mitglieder mit und ohne Stimmrecht, unterstützende Mitglieder,
         Anschlussmitglieder, Jugend- und Saisonmitglieder festzusetzen;
      i) die Geschäftsordnung des Vereines zu genehmigen oder abzuändern, wofür mindestens eine Mehrheit
         von 2/3 der anwesenden Stimmen erforderlich ist;
      j) Genehmigung von Rechtsgeschäften betreffend Vereinsvermögen zwischen
         Vorstandsmitgliedern und Rechnungsprüfern mit dem Verein;
     k) die Statuten abzuändern, wofür mindestens eine Mehrheit von 4/5 der anwesenden Stimmen erforderlich ist;
      l) Beschlussfassung über freiwillige Auflösung des Vereines;
    m) Bei- und Austritt zu bzw. von anderen Vereinen.