4. Liegeplätze

a) ordentliche Liegeplätze

    Das Anrecht auf einen Liegeplatz entsteht durch die Zuweisung durch den Vereinsvorstand und die Zahlung
    der einmaligen Anrechtsgebühr sowie der jährlichen Vorschreibung. Diese ist gemeinsam mit dem Mitgliedsbeitrag
    am 1. April jeden Jahres fällig. Es steht dem Mitglied frei, den Liegeplatz zu nutzen. Eine Untervermietung
    oder freihändige Weitergabe an einen anderen Nutzer ist unzulässig.
    Beabsichtigt ein Mitglied, mit der Nutzung und Zahlung des Liegeplatzes auszusetzen, so ist dies bis zu
    5 Jahren dann möglich, wenn es diesen Umstand dem Oberbootsmann bis spätestens 31.01. des laufenden
    Jahres nachweislich schriftlich mitteilt. Dieser kann den offenen Liegeplatz dann zur Nutzung von
    Einnahmenpotentialen für den Verein an einen Interessenten auf jeweils 1 Jahr befristet weitergeben. 
    Das Anrecht auf einen Liegeplatz erlischt und die einmalige Anrechtsgebühr verfällt:
    a) bei Aufgabe der Mitgliedschaft als ausübendes Mitglied mit Stimmrecht.
    b) wenn mehr als eine Jahresvorschreibung fällig und teilweise oder zur Gänze offen ist und bis spätestens
       31.01. des laufenden Jahres keine Nachricht über die Nutzungsabsichten nachweislich schriftlich vorliegt.
    c) bei Benachrichtigung des Oberbootsmannes wie oben und einem Aussetzen der Nutzung und Zahlung
       über einen Zeitraum von mehr als 5 Jahren.

    Beabsichtigt ein Mitglied, trotz erfolgter Zahlung des Liegeplatzes mit der Nutzung auszusetzen, so wir es
    gebeten, diesen Umstand ehest möglich dem Oberbootsmann mitzuteilen. Dieser entscheidet dann über eine
    temporäre Alternativnutzung.

    Der Belegplan wird jährlich vom Oberbootsmann erstellt. Es besteht kein Anspruch auf einen konkreten Platz.
    Liegeplätze werden grundsätzlich nur für im Yachtregister eingetragene Boote zugeteilt. Liegeplätze können bei
    ununterbrochener Zahlungskette an ein Familienmitglied im ersten oder zweiten Grad weitergegeben
    werden, sofern die sonstigen Voraussetzungen laut Statuten zutreffen.
    Die Liegeplatzzuteilung wird durch Anschlag bekannt gegeben. Plateauliegeplätze sind nicht markiert,
    die Boote sind jedoch so abzustellen, dass die Zufahrt zur Slipanlage für andere Boote nicht behindert wird.
    Da insbesondere die Anzahl und Größe der Liegeplätze beschränkt ist, haben Mitglieder vor Ankauf einer Yacht
    mit dem Vorstand Kontakt aufzunehmen.  

b) Gastliegeplätze
    Gastliegeplätze sind für eine Nacht bzw. für Teilnehmer einer vom Club veranstalteten Regatta drei Tage vor
    und nach der Regatta kostenfrei.
    Die Zuweisung eines freien Liegeplatzes erfolgt durch den Oberbootsmann, ein in seinem Namen agierendes
    Vorstandsmitglied oder durch den Restaurantbetreiber.
    Gäste, die über einen längeren Zeitraum einen Liegeplatz benötigen, müssen dies schriftlich beim Vorstand
    beantragen.
    Der Liegeplatzbeitrag ist dann laut Beitragsliste zu entrichten.
    Das zeitweilige Festmachen von Booten an Stegen der Clubanlage ist gestattet.. Dabei ist jedoch in Ansehung von
    Windrichtung und Windstärke darauf Bedacht zu nehmen, dass die Zufahrt zu Liegeplätzen nicht behindert und
    der Bedarf an Anlegemöglichkeiten bei Regatten nicht unnötig geschmälert wird. Die Slipanlage und die
    zugehörigen Stege sind immer freizuhalten.
    Das Anlegen und der Besuch des Clubrestaurants ist allen Seglern bis auf Widerruf gestattet.
   

Mondsee, am 20.08.2014

Im Namen des Vorstandes